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Intelligente Energieversorgung

Pläne des Arbeitskreises für die nahe Zukunft...

Die Zusammenarbeit des Bürgerarbeitskreises Intelligente Energieversorgung für Freilassings Bürger und des BN-Ortsgruppe Freilassing wird mit dem Ziel weitergeführt, schnellstmöglich die Energieverbrauchsvermeidung in Freilassing anzugehen. Hierzu werden wir als ersten Schritt in den nächsten Tagen einen Entwurf zu "Richtlinien zur Förderung von Energie- und CO2-Einsparung in der Stadt Freilassing" zum Vorschlag machen. Anschließend wird an Hand von Musterrechnungen an Hand realer Freilassinger Gebäude das Kosten-Nutzen-gerechnete Energieeinsparpotential mit modellhaften Charakter gerechnet und vorgestellt. Diese Berechnungen werden ergänzt durch die Darstellung von Einzel- oder Gesamtmaßnahmen der energetischen Sanierung von Gebäuden. Unter Einbeziehung vorhandener Infrastruktur und Beibehaltung der in Freilassing ja nahezu durchgängig vorhandenen modernen Heiztechnik können dann Vorschläge zur technischen Ergänzung vorhandener Anlagen mit modernster, bereits auf dem Markt befindlicher Gerätschaften gemacht werden.

Dies ist der Weg den man guten Gewissens als "intelligent" bezeichnen kann und darf. Weder der Bürgermeister, noch der Stadtrat und auch nicht die Verwaltung definieren das Wort "intelligent". Überhaupt nicht zu akzeptieren ist ein persönliches Verhalten in einer Stadtratssitzung wie das des Herrn Fürle. Dieser hat in seiner Zeit als stv. Schulleiter der HS Freilassing zu Lasten hunderter Schüler nachdrücklich bewiesen dass er keinerlei Konzept hatte, vermutlich nichteinmal weiß, was dieses Wort bedeutet.

Der Bürger hat allemal entschieden dass der Vorschlag der o.g. Personen bzw. Gremien als eben nicht intelligent genug für Freilassing zu sehen ist. Die Bürgerinnen und Bürger von Freilassing wollen eine detaillierte, kleinzellige Lösung die zum Vorteil der Umwelt wird und den Ertrag beim Bürger belässt. Wie gut die Entscheidung der Freilassinger Bürgerinnen und Bürger ist zeigt sich in einem Artikel der Salzburger Nachrichten vom 28.06.2010. In diesem Artikel wird bestätigt, dass
Vattenfall für das Biomassewerk in Berlin mittlerweile 2 Millionen Tonnen Hackgut über eine Strecke von ca. 5700 km nach Deutschland einführt. Die liberianische Bevölkerung kann in der Folge nicht einmal mehr Holzkohle zur Erwärmung der bescheidenen Speisen kaufen. Intelligente Energieversorgung sieht anders aus.

Der Bürgerarbeitskreis wie auch die BN-Ortsgruppe Freilassing sind sich des Auftrages der aus dem Bürgerentscheid erwachsen ist, im Gegensatz zu Bürgermeister und Stadtrat durchaus bewusst. Diese Gemeinschaft ist jedem gegenüber offen der sich hier einbringen will.
Ansprechpartner hierzu ist über diesen Link Wolfgang Wagner.

 

Die energieeffiziente Stadt...

Im Rahmen der Diskussion wurde dem Stadtrat auch nachfolgendes Gedankenpapier als Empfehlung vorgelegt.

Die energieeffiziente Stadt - Empfehlung der Agenda21 AK I [51 KB]

Diese Empfehlung enthält die Grundsätze eines in die Zukunft gerichteten Energiekonzeptes.

 

Intelligente Energieversorgung

Vielfach wird zur Zeit versucht, über Fernwärmenetze neue Abhängigkeiten zu schaffen. Mit Hinweis auf angebliche CO2-Einsparung, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit wie auch die viel beschworene "regionale Wertschöpfung" wird versucht, Biomasseheiz(kraft)werke im großen Stil zu installieren.

In einer Zeit in der nur klar ist dass die Energiepreise grundsätzlich steigen werden, jedoch keiner die weitere Entwicklung genau vorhersagen kann, sollen die Bürger langlaufende Verträge mit entsprechenden Preisgleitklauseln unterschreiben.

Mit der Umstellung auf Fernwärme wird erhebliches Kapital gebunden. Die Umstellung eines durchschnittlichen Einfamilienhauses dürfte Kosten in Höhe von ca. 20.000 Euro verursachen. Berücksichtigt man insbesondere beim Bau leitungsgebundener Versorgungssysteme den erheblichen Aufwand für den Ausbau eines derartigen Systems stellt sich zwingend die Frage ob man diese Gelder nicht wesentlich besser in die energetische Sanierung und damit in die Verhinderung von Energieverbrauch investieren sollte.

Diese Homepage hat sich zur Aufgabe gemacht, Alternativen zu diesem erheblichen Kapitaleinsatz für den Umstieg auf Fernwärme aufzuzeigen. Rechnet man nämlich diesen erheblichen Kapitaleinsatz, sind unter Inanspruchnahme von Fördermitteln fachgerechte energetische Sanierungen in erheblichem Umfang machbar.


Der Umstieg auf Fernwärme stellt im Regelfall lediglich den Wechsel von einem Energieträger zum anderen dar. Zudem ist bereits heute klar absehbar, dass die regionale Verfügbarkeit von Biomasse nicht mehr gegeben ist.

Das Problem des Energieverbrauches muss deshalb an seiner Wurzel gepackt werden. Neuere Gebäude sind bereits aufgrund der Baugesetzgebung nach modernen energiesparenden Standards gebaut.

Ältere Gebäude sind jedoch individuell auf ihr Energie-Einsparpotential zu betrachten.

Energetische Sanierungsmaßnahmen sind nach einer entsprechenden Kosten-Nutzen-Betrachtung fachgerecht auszuführen. Im Anschluss ist dann zu beurteilen, WIE die noch benötigte Restmenge an Energie am besten gedeckt werden kann.

Der Bürger sollte nicht über für heutige Verhältnisse unerträglich lange laufende Verträge irgendeinen Energiemulti finanzieren, sondern zum Unternehmer in Energiefragen in eigener Sache werden.

Hoch interessante Technologien und Konzepte werden in nächster Zeit auf dieser Homepage vorgestellt.

 

Investitionskosten für Anschluss an Fernwärme

1.  Baukostenzuschuss (BKZ):  4.760,00  Euro 
2.  Hausanschlusskosten (HAK) allgemein**:  3.867,50  Euro 
3.  Hausanschlusskosten nach Aufwand**:  2.570,40  Euro 
  Zwischensumme:  11.197,90  Euro 
Zusatzkosten:       
4.   Wiederherstellung befestigter Flächen, geschätzt  1.000,00  Euro 
5.  Reinigung und Entsorgung Öltank  1.500,00  Euro 
6.  Sekundäranschluss der Fernwärmeübergabestation an das Haussystem mit Neuisolierung der Rohrleitungen nach EnEV
Rückbau des Heiz- und Öllagerraumes in nutzbaren Raum 
6.000,00  Euro 
7.  Entsorgung Altkessel und Altboiler  500,00  Euro 
  Endsumme:  20.197,90  Euro